Pressemitteilung —
Tag der Trinkhallen 2026: Das Ruhrgebiet feierte seine Budenkultur
33 Programmbuden, zahlreiche Mitmachbuden und ein vielfältiges Kulturprogramm lockten Gäste aus dem gesamten Ruhrgebiet und darüber hinaus „anne Bude“. Zu den besonderen Acts gehörte Ruhrpott-Comedian Ryko, dessen Tour ihn zu sechs Trinkhallen in sechs Städten führte.
Oberhausen/Ruhrgebiet, 29. August 2026. Von 15 bis 22 Uhr wurden Trinkhallen im gesamten Ruhrgebiet zu Bühnen und Treffpunkten. Beim fünften Tag der Trinkhallen feierten Besucher:innen bei freiem Eintritt ein vielfältiges Programm aus Musik, Kleinkunst, Comedy, Fußball, Film, Spoken Word, Hip-Hop und Weltmusik. Neben den 33 von der Ruhr Tourismus GmbH (RTG) kuratierten Programmbuden beteiligten sich zahlreiche Mitmachbuden mit eigenen Aktionen und Angeboten.
Das wechselhafte Wetter mit zeitweisen Regenschauern tat der Stimmung keinen Abbruch: An vielen Trinkhallen trotzten die Besucher:innen dem Regen. Auch zahlreiche Hartgesottene waren weiterhin mit dem Fahrrad oder zu Fuß von Bude zu Bude unterwegs.
Auch über die Region hinaus stieß der Tag der Trinkhallen auf großes Interesse: Zahlreiche Gäste reisten aus dem Umland an, unter anderem aus dem Münsterland und aus Köln, um die Budenkultur des Ruhrgebiets zu erleben.
Insgesamt machten sich mehr als 25.000 Menschen auf den Weg zu den teilnehmenden Trinkhallen.
Ryko auf Trinkhallen-Tour
Ruhrpott-Comedian und Content Creator Ryko tourte zu sechs Trinkhallen in sechs Städten. Den Auftakt machte er am Bredeneyer Treff in Essen. Weitere Stationen waren der Kiosk an der Ecke in Gelsenkirchen, Tinas No. 1 Kiosk in Herne, der Marktkiosk in Castrop-Rauxel und die Bude116einhalb in Dortmund. Den Abschluss bildete die Alsenbude in Bochum.
Von Hip-Hop bis Mentalmagie
Die Vielfalt des Programms zeigte sich an zahlreichen Standorten. An der Historischen Trinkhalle – Kiosk Mummel in Gelsenkirchen standen Live-Musik, Comedy, Kabarett und Mentalmagie auf dem Programm. Mit dabei waren unter anderem Sebastian Dey, Kolja Bicker, Vera Deckers, Aydin Isik, Ill-Young Kim, Özgür Cebe und Sven Heubes.
In Bochum verwandelte sich der Kult Kiosk in eine Hip-Hop-Blockparty, während an der Alsenbude Soul, Funk, Jazz, Disco, Global Sounds und House zu hören waren. Weltmusikalische Akzente setzten Jazz With a Turkish Touch am Büdchen am Stadtgarten in Bochum, Fevronia am Bredeneyer Treff in Essen sowie Cosmic Jazz und westafrikanische Rhythmen an der Trinkhalle Esra Akca in Oberhausen.
Auch die Fußballkultur war vertreten: An der TabakBörse – Mikes Kult Corner in Gelsenkirchen gab es unter anderem eine Live-Folge des Podcasts „Blauer Salon“. Am Kiosk 18 in Essen trafen Fußball-Talk und Quiz auf Musikkabarett und Fußball-Cartoons.
Besonders ausgelassen wurde an Oli’s Büdchen in Oberhausen, der ENERGY-Bude mit DJ-Programm, sowie am Kiosk Zwischenstopp in Dortmund gefeiert. An der Bude116einhalb in Dortmund verbanden Der Wolf und Getosdah Turntable-Kultur, Urban Beats und Freestyles mit Filmzitaten, Popcorn und Fußball-Vibes. Am Pegasus Kiosk in Essen sorgten Juliet Sikora, Adele.Be, Sina Turner und David Hasert mit ihren House-Sounds für Partystimmung „anne Bude“.
Mitmachbuden prägen die Quartiere
Auch die Mitmachbuden trugen zur guten Atmosphäre bei: Susis Büdchen in Essen lud als traditionsreicher RWE-Treffpunkt zu sportlichen Aktivitäten und Gegrilltem ein. Die Mitmachbuden ergänzten das kuratierte Programm mit eigenen Ideen – von Musik und Nachbarschaftstreffen über Kickerturniere und Tombolas bis zu kleinen Kulturangeboten. So machten Budenbetreiber:innen und lokale Initiativen den individuellen Charakter ihrer Trinkhallen und Quartiere erlebbar.
Ein besonderes Beispiel war die historische Fortuna-Bude am Heimatmuseum Unser Fritz in Herne. Als I. BÜCHERBUDE DES REVIERS lud sie dazu ein, Bücher kostenlos mitzubringen, mitzunehmen oder zu tauschen. Die Aktion läuft bis zum 31. Oktober 2026 während der Öffnungszeiten des Museums weiter.
Axel Biermann: „Die Trinkhallen bringen die Menschen zusammen“
Axel Biermann, Vorsitzender der Geschäftsführung der RTG, zieht ein positives Fazit:
„Der Tag der Trinkhallen zeigt, was das Ruhrgebiet ausmacht: Nähe, Vielfalt, Kreativität und ein starkes Miteinander. Die Buden sind weit mehr als Orte für den schnellen Einkauf. Sie sind Treffpunkte im Quartier, schaffen Begegnungen und gehören zur Identität unserer Region. Mein Dank gilt den Budenbetreibern und Künstlerinnen sowie allen Beteiligten, die diesen besonderen Tag möglich gemacht haben.“
Der Tag der Trinkhallen ist ein Kulturformat der Ruhr Tourismus GmbH. Gefördert wird das Projekt durch den Regionalverband Ruhr, das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen und die Brost-Stiftung.
Weitere Informationen:
www.tagdertrinkhallen.ruhr
Hinweis an die Redaktionen: Weitere Pressebilder stehen ab Sonntag Vormittag im Pressebereich https://presse.ruhr-tourismus.... zur Verfügung.
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Der Auftrag der RTG ist es, ein eigenständiges touristisches Regionalprofil zu entwickeln sowie die Bündelung von Produktentwicklung, Marketing und Vertrieb zur Profilierung der Metropole Ruhr als neues und modernes Reiseziel voranzutreiben. Als Informations- und Koordinierungsstelle für die Metropole Ruhr ist die RTG zentraler Ansprechpartner – auch bei der Vernetzung der touristischen Partner in der Region.
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